2019 Mitgliederverammlung

Nach den üblichen Rechenschaftsberichten und der Entlastung des Vorstands standen insbesondere die neuen Pläne des Hospizvereins im Vordergrund der jährlichen Mitgliederversammlung, die am Mittwoch im Gemeindehaus von St. Johannis stattfand.

 

So präsentierte sich die neue Koordinatorin Susanne Lange den Vereinsmitgliedern. „Damit gehen wir den nächsten Schritt in eine professionelle Vereinsführung“, kommentiert die Vereinsvorsitzende Grit Beimdiek die personelle Verstärkung.

 

Susanne Lange wird ehrenamtlich als Koordinatorin für den Einsatz der Sterbebegleiter in Bramsche zuständig sein. „Wir wollen unser Angebot für die Bramscher Bürger ausbauen. Dafür suchen wir weitere Sterbebegleiter und die müssen natürlich vernünftig ausgebildet sein.“ beschreibt Grit Beimdiek ein weiteres Aufgabengebiet der neuen Koordinatorin. Sie soll aber auch als Ansprechpartnerin für bestehende und künftige Kooperationspartner zur Verfügung stehen. Die Hospizarbeit ist in ein multiprofessionelles Netzwerk eingebunden, das aus Pflegeheimen, Pflegediensten, Ärzten und anderen Beteiligten besteht, die sich um schwerstkranke und sterbende Menschen kümmern. „Kurze Wege sind ganz wichtig, wenn es um das Wohl der Patienten geht. Und dabei ist es natürlich sehr hilfreich, wenn man sich persönlich kennt.“, berichtet Susanne Lange aus ihrer zehnjährigen beruflichen Erfahrung als Palliativ-Care Pflegefachkraft im Hospiz Osnabrück.

 

„Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen.“ zitiert die neue Koordinatorin die Charta des Hospizverbandes. „Diesen Leitsatz mit Leben zu erfüllen und an der Schaffung dieser Rahmenbedingungen beteiligt zu sein, sehe ich als Überschrift für meine neue Tätigkeit“, freut sich Frau Lange auf ihre neue Funktion im Hospizverein. „Wir wünschen ihr ganz viele offene Türen und Ohren für ihren Einsatz“, freut sich auch die Vorsitzende Grit Beimdiek auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Susanne Lange ist Pflegefachkraft und hat die Zusatzqualifikation für die Koordination in ambulanten Hospizdiensten. Zuletzt war sie beim Malteser Hospizdienst St. Johannes in Ankum tätig.

 

So erreichen Sie Susanne Lange:

Email susanne.lange@hospizverein-bramsche.de

Hospiz-Hotline: 01 51.61 65 86 47

2018 Mitgliederversammlung

Der Einladung zur Mitgliederversammlung des Hospizvereins Bramsche waren 20 Gäste gefolgt und hatten sich im Gemeindehaus von St. Johannis getroffen. Auf er Tagesordung standen die jährlichen Vorstandsberichte und turnusmäßige Neuwahlen des Vorstands.

 

Die Vorsitzende Anke Hennig eröffnete die Sitzung und gab eine kurzen Überblick über die erste Amtszeit des Vorstands nach der abgewendeten Vereinsauflösung vor drei Jahren. In diesen drei Jahren habe man eine Vielzahl von Maßnahmen zur Wiederbelebung des Hospizvereins unternommen, dabei handelte es sich immer und drei wesentliche Punkte: die finanzielle Ordnung wieder herzustellen, die Bekanntheit des Vereins zu fördern und die Zahl der Sterbebegleiter weiter zu erhöhen. „Das ist uns gelungen!“ zeigt sich Anke Hennig zufrieden mit der Entwicklung.

 

Im Detail schilderte dann die stellvertretende Vorsitzende Grit Beimdiek die Aktivitäten des Vereins. So wurden allein im letzten Jahr acht Menschen von Sterbebegleitern des Vereins betreut. Dabei waren die Zusammenarbeit mit den Bramscher Pflegeheimen und die Kooperation mit dem Hospizverein der Malteser in Ankum erneut wichtige Stützen. Die Begleiter treffen sich regelmäßig um sich auszutauschen und besuchen gemeinsame Weiterbildungsveranstaltungen. Künftig ist auch eine Supervision geplant, um auch den Sterbebegleitern eine professionelle Unterstützung in ihrer Arbeit zu geben.

 

Neben der aktiven Tätigkeit der Begleiter lag ein weiterer Schwerpunkt in der Öffentlichkeitsarbeit. Erstmals wurde für das vergangene Jahr ein Veranstaltungskalender herausgebracht. So wurde der Hospizgedanke in Unterrichtseinheiten in der Bramscher Realschule und im Gymnasium eingebunden. Neben der Präsenz des Vereins auf dem Bramscher Wochenmarkt und auf dem Weihnachtsmarkt in der Gartenstadt, wurden Informationsveranstaltungen im Alloheim und im Frieda-Lohr-Haus der AWO durchgeführt und vier Gottesdienste in mehreren Kirchen mit gestaltet. 

 

Das Hospizcafé, das an jedem 1. Mittwoch im Monat um 16 Uhr stattfindet, ist gut besuchte Anlaufstelle für alle Interessenten und Besucher, die mehr über den Verein erfahren wollen. Außerdem lädt das Team der Trauerbegleiterinnen zu einem regelmäßigen Trauer-Café ein, das an jedem 1. Dienstag im Monat um 10:30 Uhr ebenfalls im Gemeindeshaus St. Johannis stattfindet. Diese beiden Café werden ehrenamtlich betreut, sind kostenlos und auch nicht zeitlich befristet. „Wer den Weg zu uns findet, kann natürlich sooft kommen, wie er möchte.“ betont Trauerbegleiterin Kerstin Kohne, die mit ihrem Team das Trauercafé betreut.

 

Vor drei Jahren war der Verein mit sechs Absolventen des Begleiterkurses gestartet, inzwischen sind sieben Begleiter aktiv. In der aktuellen Qualifizierungsmaßnahme sind weitere fünf Bramscher auf dem Weg, in der Sterbebegleitung einen wichtigen Dienst zu leisten. „Das ist eine sehr schöne Entwicklung, die wir weiter unterstützen werden.“ ist Grit Beimdiek überzeugt, dass auch die Übernahme der Ausbildungskosten durch den Verein eine richtige Entscheidung ist.

 

Christiane Kohlenbach-Pajonk legte den Kassenbericht vor, der positiv aufgenommen wurde. Sehr erfreulich sei außerdem, dass der Hospizverein weiter wachse. So konnte sie 15 Neuzugänge im letzten Jahr vermelden. „Damit sind wir jetzt mehr als 80 Menschen, die sich zur Hospizarbeit in Bramsche bekennen.“ war die scheidende Kassenwartin zu Recht stolz auf die Mitgliederentwicklung. Die Kassenprüfer bestätigten eine ordentlich geführte Kasse und so erteilte die Mitgliederversammlung dem gesamten Vorstand erwartungsgemäß die Entlastung.

 

Anke Hennig fasst noch einmal die Zusammenarbeit im Vorstand zusammen und erklärte, dass sie trotzdem für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stehe. Durch ihre politische Tätigkeiten und weitere ehrenamtliche Aufgaben, sei sie nun ab am Rande ihrer terminlichen Kapazitäten angekommen. „Aber ich weiß, dass ich mit ganz ruhigem Gewissen hier ausscheide, weil ich mich darauf verlassen kann, dass der Verein auf einem tollen Weg ist.“ Sie werde aber weiterhin einzelne Aufgaben im Verein übernehmen. Mit ähnlich lobenden Worten erklärte auch die scheidende Kassenwartin Kohlenbach-Pajonk, dass sie für weitere Aufgaben nicht zur Verfügung stehe, nach dem sie beruflich nach Wilhelmshaven umgezogen ist.

 

Auf Vorschlag von Anke Hennig kandierte Grit Beimdiek für den Vorsitz und wurde einstimmig gewählt. Als ihre Stellvertreterin hatte sich Angelika Nüssing zur Wahl gestellt und erhielt ebenfalls einstimmig das Vertrauen der Versammlung. Als Ersatz in der Position des Kassenwartes übernahm Anette Hörnschemeyer Kasse und Vorstandssitz von Christiane Kohlenbach-Pajonk. Schriftführer ist nach seiner Wiederwahl weiterhin Lutz Caje. Der stellte auch zum Abschluss der Versammlung den neuen Veranstaltungskalender vor, der jetzt in den Druck geht. Darin sind auch für das laufende Jahr wieder mehr als ein Dutzend Vorträge, Besuche und Gottesdienste geplant. „Ein volles Programm für einen kleinen Verein“ wie Caje zusammen fasste. Am 10. April wird sich der neue Vorstand erstmals treffen und die Termine und Aktivitäten für die nächste Zeit besprechen.

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