Herzlich willkommen!

Wie schön, dass Sie unsere Seiten im Internet besuchen!

 

Herzlich willkommen in der "digitalen Abteilung" unseres Hospizvereins. Auf diesen Seiten möchten wir einen Überblick geben, wer wir sind und was wir für die Bürger*innen in Bramsche tun können. 

 

Die wichtigsten Dinge vorab:

  • Unsere Arbeit ist ehrenamtlich - das bedeutet: Wer unsere Hilfe in Anspruch nimmt, muss dafür nichts bezahlen. Wir finanzieren uns aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
  • Wir sind nicht konfessionsgebunden. Egal, welcher Religion Sie angehören oder ob Sie konfessionlos sind: Unsere Türen stehen Ihnen offen.

Ausstellung startet am 25.03.2022

Alles hat seine Zeit, sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, loslassen und sich erinnern.“ Mit diesen Worten begrüßte Grit Beimdiek, 1.Vorsitzende des Hospizvereins Bramsche e.V. die zahlreichen Gäste zur Eröffnung der Ausstellung. Sie ermutigte ihre Zuhörer*innen sich nicht nur für die schönen oder notwendigen Dinge des Lebens Zeit zu nehmen, sondern auch für Trauer, Verlust und Enttäuschungen. Was ist mir wichtig und was bleibt, wenn ich die letzten Schritte meines Lebensweges gehe? Welche Gedanken und Gefühle sind in mir und kann ich hier mit diesen Koffern Anregungen finden? Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen trage nicht zuletzt dazu bei, das Leben im Hier und Jetzt bewusster genießen zu können. Einen anregenden, offenen Raum für diese Auseinandersetzung mit sich selbst, aber auch im Gespräch mit anderen zu schaffen, das war der Wunsch der Initiatorinnen der Ausstellung Silke Kranzusch, Evelyn Kolfen und Grit Beimdiek vom Hospizverein Bramsche e.V.

30 gepackte Koffer in der Kornmühle und im Foyer geben nun ihren Inhalt preis und per Beipackzettel die Gedanken, die sich ihre Urheber*innen dazu gemacht haben. Randvoll oder nur mit wenigen Dingen bestückt, bunt oder dezent, witzig, hintersinnig oder sentimental. Generationenübergreifend - von Schüler*innen der Integrierten Gesamtschule bis zu Bewohner*innen des Alloheims - blicken sie aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf die letzte Reise. Dass 30 Bramscher*innen den Mut bewiesen, nicht nur auf die eigene Endlichkeit zu schauen, sondern ihre Gedanken auch öffentlich mitzuteilen, würdigte so auch Bürgermeister Heiner Pahlmann in seiner Ansprache.

Stellvertretend für viele der zur Eröffnung anwesenden Kofferpackenden berichtete anschließend der Bestatter Markus Overberg von seinen Erfahrungen von der ersten leichtfertigen Zusage bis zu dem Erkennen der Schwierigkeiten und Widersprüchlichkeiten.  „Erst habe ich zugesagt, dann habe ich 3 Wochen überlegt, was ich in meinen Koffer packen könnte und nach weiteren 3 Wochen habe ich nochmal komplett anderes berücksichtigt und bedacht“.

Die Inhalte der nostalgischen Koffer sind so vielfältig wie die Menschen und ihre Biografien, wie die Träume und Weltanschauungen der Packenden. Sie laden dazu ein, sich mit der Endlichkeit des Lebens zu beschäftigen, Merkwürdiges zu diskutieren, eigene Bedürfnisse zu erkennen und das Leben bis zum Ende bewusst zu gestalten.

Zur Ausstellung ist eine reich bebilderten Broschüre mit den persönlichen Gedanken der Packenden und ihren Koffern im Tuchmacher Museum erhältlich.

Ausstellungstermine:

 

25. März bis 1. Mai 2022
Tuchmacher Museum Bramsche

 

3. Mai bis 11. Mai 2022
IGS Bramsche

 

11. Mai bis 8. Juni 2022
Ev.-luth. Marienkirchengemeinde Ueffeln Neuenkirchen Merzen

 

9. Juni bis Anfang Juli 2022
Alloheim Senioren-Residenz Bramsche

 

Juli bis August 2022
Innenstadt Bramsche

 

August bis September 2022
Forum Martinum, Katholische Pfarrei St. Martinus, Bramsche

 

Ende September bis 5. November 2022
Café im Speicher, Bramsche-Engter

 

5. November bis 20. November 2022
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis, Bramsche-Gartenstadt

 

Die konkreten Termine finden Sie auch unter:
www.tuchmachermuseum.de oder www.hospizverein-bramsche.de

Hospizverein im Podcast

Am 15. November gab es einen neuen Podcast aus der Serie "Bramsche spricht!". In Folge 5 dieser Podcastserie interviewen Lisa Pörtge und Benjamin Weinert unsere Vorsitzende Grit Beimdiek und die Koordinatorin des Vereins, Susanne Lange zu Gast.

 

Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie mal rein. Hier eine kleine Inhaltsübersicht:

 

  • Begrüßung und Hinweise zum Podcast
  • Vorstellung von Grit Beimdiek und Susanne Lange
  • Was bedeutet Hospiz und wofür steht der Hospizverein?
  • Was motiviert euch und wie fühlt es sich an, als Sterbebegleiter*in zu arbeiten?
  • Letzte Hilfe
  • Die Arbeit des Hospizvereins in den letzten 20 Monaten
  • Veranstaltungshinweise & Ausblick auf die nächsten Monate und Jahre

Hier geht´s zum Podcast: Hier klicken!

Ich begleite (sterbende) Menschen. Junge Menschen in der Hospizarbeit

Ohne ehrenamtliches Engagement hätte sich die Hospizarbeit in Deutschland nicht etabliert - und ohne dieses wichtige und spannende Ehrenamt ist sie auch in Zukunft nicht denkbar. Uns ist es wichtig, dass das hospizliche Ehrenamt so vielfältig wie unsere Gesellschaft ist. Wir möchten mehr Männer dafür begeistern, mehr Menschen mit Mitgrationserfahrung und noch mehr junge Menschen.

Denn es gibt sie schon, die 18- bis 30-jährigen Hospizbegleiter:innen.

 

In unserem Film "Ich begleite (sterbende) Menschen." zeigt der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband, wie das aussehen kann. Das Drehbuch zum Film wurde zusammen mit jungen Menschen geschrieben, die sich bereits in der Hospizbegleitung engagieren. Klicke einfach auf den Link und sieh Dir den Film an.

 

Film: Ich begleite!

Till engagiert sich ehrenamtlich bei einem Hospizdienst. Einmal in der Woche trifft er Johanna, die unheilbar krank ist. Für beide sind das gute und besondere Stunden, in denen sie gemeinsam etwas unternehmen, über Alltägliches und Existentielles sprechen und ja - Spaß haben!

Alle, die sich ehrenamtlich in der Hospizbegleitung engagieren, schöpfen aus diesem Ehrenamt Energie und das Wissen um die existentiellen Dinge im Leben.

 

Informiere dich über dieses wichtige, erfüllende und spannende Ehrenamt, denn: Du kannst das auch!

 

Wenn Du Fragen zur Sterbebegleitung hast, kann unsere Koordinatorin Susanne Lange sicher weiterhelfen. Und die ist nie weiter entfernt als ein Anruf unter 01 51/61 65 86 47.

Hospizverein Bramsche bekommt den Sonnenschein-Preis

Für den Hospizverein nahm Angelika Nüssing den Preis entgegen. Moderator Ludger Abeln, Bernhard Bramlage und Johannes Wübbe dankten für ihren besonderen Einsatz. Foto: Roland Knillmann / Caritas
Der Hospizverein Bramsche ist mit dem "Sonnenschein-Preis" des Caritasverbandes für gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgezeichnet worden.
„Das machen wir gemeinsam“ sei nicht nur das Motto der diesjährigen Caritas-Kampagne, sondern auch des Sonnenschein-Preises, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. In diesem Jahr würden  ehrenamtlich arbeitende Gruppen und Einzelpersonen ausgezeichnet, die
Ideen und Lösungen aufzeigen, wie der Zusammenhalt unserer Gesellschaft gestärkt und Ausgrenzung entgegengewirkt werden kann.
Mehrere Projekte ausgezeichnet. Mit einer festlichen Preisverleihung ehrte nun die Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück die Ehrenamtlichen des Hospizvereins Bramsche. Außerdem wurden weitere Projekte und Einzelpersonen aus dem Bistum Osnabrück für ihren engagierten Einsatz geehrt.
 
Für die Ehrenamtlichen im Hospizverein nahm Angelika Nüssing den Preis und das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro entgegen. „Wir begleiten Sterbende und ihre Familien. Dafür bekommen alle, die bei uns mitmachen, eine Ausbildung und regelmäßige Hilfestellung,“ beschrieb Nüssing die Arbeit. Wichtig ist ihr, dass bei aller Begleitung der Wunsch des Sterbenden an erster Stelle steht. „Eigentlich kann das jeder und jede!,“ wird sie in der MItteilung zitiert.
 
Respekt vor der Aufgabe
Der Hospizverein unterstützt darüber hinaus mit etlichen Aktivitäten Menschen beim Umgang mit dem Tod: Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Begleiter, Gesprächsrunden der Sterbebegleiter, Letzte-Hilfe-Kurse, Kooperation mit Schulen und mit Projekttagen zum Thema
Tod und Trauer. Stiftungsratsmitglied Bernhard Bramlage würdigte laut Mitteilung den besonderen Einsatz des Hospizvereins: „Sie ermöglichen ein würdevolles Leben in der letzten Phase des Lebens. Vor denen, die sich dieser Aufgabe stellen, habe ich allergrößten Respekt!“
 
Zum 13. Mal wird der Sonnenschein-Preis für ehrenamtliches Engagement in diesem Jahr verliehen. Der Preis für ehrenamtliches Engagement wird von der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück ausgelobt und ist nach Carl Sonnenschein benannt. Der katholische Priester wirkte unter anderem in Berlin als Sozialreformer.
 
Copyright by Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG, Breiter Gang 10-16 49074 Osnabrück

Wünschewagen auf Weg zum VfL

Bericht und Fotos kommen vom ASB-Wünschewagenteam. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

„Kalle“ aus Bramsche ist schwerst an Krebs erkrankt, muss einmal in der Woche zur Chemo - eine Therapie, die ihn unendlich kraftlos macht, auslaugt, deprimiert. Das Einzige, das ihn von Schmerzen, Ängsten und Unwohlsein ablenkt und ihn die tödliche Erkrankung wenigstens für einige Momente vergessen lässt, ist der Gedanke an „seine“ Mannschaft, den

VfL Osnabrück. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist der heute 65-Jährige großer Fan, war früher sogar als Ordner in der „Bremer Brücke“ dabei.

 

Heike Klein vom Hospizverein Bramsche e.V., die „Kalle“ seit etwa einem Jahr betreut, weiß von der großen Passion ihres Patienten. Sie hat sich an uns gewandt, gemeinsam mit uns für "Kalle" einen ganz großen Herzenswunsch in Erfüllung gehen lassen: Ein Besuch beim Training des Zweitligisten und ein anschließendes coronakonformes Treffen mit dem Team und vor allem mit seinem Lieblingskicker, dem Stürmer Christian Santos!

 

Begleitet wurde „Kalle“ gestern von unseren wunderbaren Wunscherfüllern Katharina und Dennis, die sich während der „Reise“ nach Osnabrück und am Trainingsgelände um die medizinisch-pflegerische Versorgung des Palliativpatienten kümmerten. Wunscherfüllerin Katharina: „‘Kalle‘ hat sich sichtbar über jeden einzelnen Spieler gefreut wie ein kleines Kind. Er hat riesigen Spaß gehabt. Alle Fußballer, die bei uns waren und sich mit ihm nach dem Training unterhalten haben, waren super freundlich und sympathisch, haben sich viel Zeit für ihn genommen.“ Sogar in sein Sammelheft, dass Stolzenberg extra mitgebracht hatte, stolz vorzeigte, unterschrieben einige Kicker. Und dann ging noch ein ganz großer Traum in Erfüllung: Christian Santos schenkte dem Wünschewagen-Fahrgast ein signiertes Trikot und versprach ihm: „Mein erstes Tor beim Spiel gegen Würzburg am Samstag wird für dich sein…!“

Unser Büro ist fertig!

Nach umfangreicher Renovierung der Räume und mit ganz neuer Ausstattung, ist jetzt unsere neue Geschäftsstelle in der Münsterstr. 16 fertig geworden. Ab dem 12. Mai sind wir jeweils am Mittwoch von 15-17 Uhr und am Freitag von 10-12 Uhr für alle Interessierten erreichbar.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch und viele gute Gespräche!

Hier bekommen Sie Informationen: Das Hospiz-Café

Seit unserem ersten Hospiz-Café am 4. Mai 2016 haben wir eine erfreuliche Anzahl von Gästen. Darüber freuen wir uns sehr.  In lockerer Atmosphäre sprechen wir bei Kaffee und Kuchen über die Arbeit des Vereins. Dabei werden viele Ideen gesammelt, Fragen gestellt und aus eigenen Erfahrungen berichtet. Es werden auch gemeinsame Veranstaltungen besprochen und deren Durchführung geplant.

 

Das Hospiz-Café ist unsere Ideenbörse und ist an jedem 1. Mittwoch im Monat geöffnet. Wir erwarten Sie gerne in unserem Hospizbüro  in der Münsterstr. 16 in der Zeit von 16:00 - 17:30 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!

Hospizliche Haltung

Hospizliche Haltung des aushaltenden und standhaltenden Bleibens steht quer zu einer Zeit, die Tempo und Leistungsfähigkeit favorisiert.

 

Hospizliche Haltung fordert heraus, weil sie anhält, innehält und den Blick auf den Einzelnen in seiner Einmaligkeit freihält, ohne menschliche Verletzlichkeit zu übersehen.

 

Hospizliche Haltung zu fördern, stärkt Menschen, die mit Herz und Hand das Versprechen erfahrbar machen, dass in den Krisen des Lebens, auch und gerade am Lebensende, heilsame Nähe möglich ist, Abschied und Trauer mitgetragen werden und die Würde des Einzelnen bis zum letzten Atemzug und in jeder Erinnerung geschützt bleibt.

 

Dr. Carmen Breuckmann-Giertz

Vorsitzende Hospiz Stiftung Niedersachsen

Unser neues Büro

ab 12. Mai 2021:

Geschäftsstelle

Münsterstr. 16

49565 Bramsche

Öffnungszeiten

Mittwoch 15-17 Uhr

Freitag 10-12 Uhr

Telefon 0 54 61 7 03 46 42

 

Hospiz-Hotline

Mobil 01 51 61 65 86 47

 

E-Mail Kontakt

info@hospizverein-bramsche.de

Wir freuen uns über jede Unterstützung:

Unser Spendenkonto:

DE37 2655 1540 0050 0061 39 Kreissparkasse Bersenbrück

Mitglied im Niedersächsischen Hospiz- und Palliativverband

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