Herzlich willkommen!

Wie schön, dass Sie unsere Seiten im Internet besuchen!

 

Herzlich willkommen in der "digitalen Abteilung" unseres Hospizvereins. Auf diesen Seiten möchten wir einen Überblick geben, wer wir sind und was wir für die Bürger*innen in Bramsche tun können. 

 

Die wichtigsten Dinge vorab:

  • Unsere Arbeit ist ehrenamtlich - das bedeutet: Wer unsere Hilfe in Anspruch nimmt, muss dafür nichts bezahlen. Wir finanzieren uns aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
  • Wir sind nicht konfessionsgebunden. Egal, welcher Religion Sie angehören oder ob Sie konfessionlos sind: Unsere Türen stehen Ihnen offen.

30.09.2021 Mitgliederversammlung

Der neue Vorstand von links: Anke Fromhold (Finanzen), Angelika Nüssing (stv. Vorsitzende), Grit Beimdiek (Vorsitzende), Lutz Caje (Schriftführer)

Am 30.09. hatte der Hospizverein zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Die Versammlung war bereits für März geplant, konnte aber wegen der Pandemiebeschränkungen erst jetzt stattfinden. Der Vorstand konnte jetzt die Mitglieder über die Vereinsentwicklung informieren und die üblichen satzungsgemäßen Berichte erstatten.

 

Neben einer soliden Finanzausstattung, berichtete Lutz Caje als kommissarisch tätiger Kassenwart auch von einer sehr erfreulichen Mitgliederentwicklung. Inzwischen ist der Verein auf 125 Mitglieder angewachsen und betreut mit aktuell 17 Ehrenamtlichen schwerstkranke und sterbende Menschen in Bramsche. Unter der Leitung einer hauptamtlichen Koordinatorin werden auch in diesem Jahr weitere acht Begleiter*innen für diese Tätigkeit qualifiziert.

 

Turnusgemäß wurde auch der Vorstand gewählt. Grit Beimdiek, Angelika Nüssing und Lutz Caje stellten sich der Wiederwahl und wurden ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Neuzuwachs im Vorstand ist Anke Fromhold aus Fürstenau. Sie wurde als Kassenwartin gewählt. Anke Fromhold ist als Finanzbuchhalterin tätig und seit einigen Jahren in der Sterbe- und Trauerbegleitung ehrenamtlich aktiv, zuletzt bei den Maltesern in Ankum. „Damit ist unsere Vereinskasse in den besten Händen.“ begrüßt die Vorsitzende Grit Beimdiek die Verstärkung im Vorstand.

 

Außerdem konnten die ehrenamtlichen Sterbebegleiter ihre Urkunden des „Sonnenscheinpreises“ der Caritas-Stiftung entgegennehmen. „Eine großartige Auszeichnung für unsere Arbeit, die wir heute gerne weitergeben an unsere Ehrenamtlichen.“ freute sich Angelika Nüssing, die den Preis offiziell von der Stiftung entgegengenommen hatte.

 

In ihrem Ausblick auf die Zukunft des Vereins stellten Beimdiek und ihre Stellvertreterin Angelika Nüssing die Ausstellung „Ein Koffer für das letzte Hemd“ vor. Die Wanderausstellung soll am 25. März in der Kornmühle eröffnet werden und nimmt dann ihren Weg durch verschiedene Stellen in Bramsche. Ein weiterer Termin findet im April ebenfalls in der Kornmühle statt: Gemeinsam mit der Stadt Bramsche wird der Hospizverein dann die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ unterzeichnen. In Kürze soll auch wieder die Trauerbegleitung in Bramsche angeboten werden. Hierzu werden gerade Vorbereitungen getroffen.

Hospizverein Bramsche bekommt den Sonnenschein-Preis

Für den Hospizverein nahm Angelika Nüssing den Preis entgegen. Moderator Ludger Abeln, Bernhard Bramlage und Johannes Wübbe dankten für ihren besonderen Einsatz.

Foto: Roland Knillmann / CaritasFür den Hospizverein Bramsche e.V. nahm Angelika Nüssing den Sonnenschein-Preis entgegen. Moderator Ludger Abeln, Bernhard Bramlage und Johannes Wübbe dankten für ihren besonderen Einsatz.Für den Hospizverein Bramsche e.V. nahm Angelika Nüssing den Sonnenschein-Preis entgegen. Moderator Ludger Abeln, Bernhard Bramlage und Johannes Wübbe dankten für ihren besonderen Einsatz.Für den Hospizverein Bramsche e.V. nahm Angelika Nüssing den Sonnenschein-Preis entgegen. Moderator Ludger Abeln, Bernhard Bramlage und Johannes Wübbe dankten für ihren besonderen Einsatz.

Der Hospizverein Bramsche ist mit dem "Sonnenschein-Preis" des Caritasverbandes für gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgezeichnet worden.
„Das machen wir gemeinsam“ sei nicht nur das Motto der diesjährigen Caritas-Kampagne, sondern auch des Sonnenschein-Preises, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. In diesem Jahr würden  ehrenamtlich arbeitende Gruppen und Einzelpersonen ausgezeichnet, die
Ideen und Lösungen aufzeigen, wie der Zusammenhalt unserer Gesellschaft gestärkt und Ausgrenzung entgegengewirkt werden kann.
Mehrere Projekte ausgezeichnet. Mit einer festlichen Preisverleihung ehrte nun die Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück die Ehrenamtlichen des Hospizvereins Bramsche. Außerdem wurden weitere Projekte und Einzelpersonen aus dem Bistum Osnabrück für ihren engagierten Einsatz geehrt.
 
Für die Ehrenamtlichen im Hospizverein nahm Angelika Nüssing den Preis und das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro entgegen. „Wir begleiten Sterbende und ihre Familien. Dafür bekommen alle, die bei uns mitmachen, eine Ausbildung und regelmäßige Hilfestellung,“ beschrieb Nüssing die Arbeit. Wichtig ist ihr, dass bei aller Begleitung der Wunsch des Sterbenden an erster Stelle steht. „Eigentlich kann das jeder und jede!,“ wird sie in der MItteilung zitiert.
 
Respekt vor der Aufgabe
Der Hospizverein unterstützt darüber hinaus mit etlichen Aktivitäten Menschen beim Umgang mit dem Tod: Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Begleiter, Gesprächsrunden der Sterbebegleiter, Letzte-Hilfe-Kurse, Kooperation mit Schulen und mit Projekttagen zum Thema
Tod und Trauer. Stiftungsratsmitglied Bernhard Bramlage würdigte laut Mitteilung den besonderen Einsatz des Hospizvereins: „Sie ermöglichen ein würdevolles Leben in der letzten Phase des Lebens. Vor denen, die sich dieser Aufgabe stellen, habe ich allergrößten Respekt!“
 
Zum 13. Mal wird der Sonnenschein-Preis für ehrenamtliches Engagement in diesem Jahr verliehen. Der Preis für ehrenamtliches Engagement wird von der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück ausgelobt und ist nach Carl Sonnenschein benannt. Der katholische Priester wirkte unter anderem in Berlin als Sozialreformer.
 
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Unser Team wächst!

„Erschöpft aber glücklich“ fasst Susanne Lange ihren Gemütszustand zusammen, nachdem die Koordinatorin des Vereins den Vorbereitungskurs für die neuen Sterbebegleiter Ende März abgeschlossen hatte. Erstmals hat der Hospizverein Bramsche damit den „Qualifikationskurs zum Sterbebegleiter“ selbständig durchgeführt. Acht ehrenamtliche Kursteilnehmer wurden auf Ihren künftigen Einsatz vorbereitet. Neben vielen Informationen rund um Abschied, Tod und Trauer, ging es auch um rechtliche Anforderungen und Rahmenbedingungen in der Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die mitgeholfen haben, den Kurs durchzuführen“, wendet sich Susanne Lange insbesondere an die Gemeinden St. Johannis, St. Martin und St. Martinus, die Baptistengemeinde und die Stadt Bramsche, die allesamt kostenlos Räume für die Gruppentreffen und Seminarstunden zur Verfügung gestellt hatten.

 

„Wir begrüßen jetzt Lisa Baier, Ute Habacker, Christoph Heckmann, Evelyn Kolfen, Uwe Kruschke, Elfriede Moos, Andrea Schlüter und Agnes van Cleff in unserem Begleiterteam. Jetzt stehen uns insgesamt 15 ehrenamtliche Sterbebegleiter für den Einsatz in Bramsche zur Verfügung,“ freut sich die Vereinsvorsitzende Grit Beimdiek über den Zuwachs im Team und ihre Stellvertreterin Angelika Nüssing ergänzt: „Und die brauchen wir auch, denn wir haben viele Anfragen aus Bramscher Familien und aus den Heimen, die uns um Unterstützung bitten.“

 

Bereits im Juli wird es erneut eine Infoveranstaltung zum Inhalt und zur Durchführung des Qualifizierungskurses geben. Denn ein weiterer Kurs ist schon geplant. Im September soll es wieder losgehen: an zwei Wochenend-seminaren, drei Samstagen von 10-17 Uhr und an 14 Abenden mittwochs im neuen Hospizbüro in der Münsterstr. 16 werden wieder in 100 Unter-richtsstunden die unterschiedlichen Aspekte der Themen Sterben, Tod und Trauer beleuchtet.

 

Die Termine werden aktuell in der Presse und auf der Vereinshomepage bekannt gegeben. Wer sich vorab hierzu informieren oder vielleicht direkt anmelden möchte, kann Susanne Lange unter der Handynummer 01 51/61 65 86 47 erreichen. „Unser Hospizbüro ist mittwochs von 15-17 Uhr und freitags von 10-12 Uhr geöffnet, oder immer, wenn Sie dort jemand am Schreibtisch sitzen sehen.“ ergänzt sie und freut sich auf viele Anmeldungen für den neuen Kurs.

 

„Unser Ziel ist es, die Arbeit des Hospizvereins in Bramsche immer wieder in den Fokus zu rücken, damit wir weitere Begleiter und viele neue Mitglieder für uns gewinnen können“, erläutert Lutz Caje die aktuellen Maßnahmen. „Ganz entgegen dem Trend in vielen Vereinen wachsen wir nämlich.“ weist der Schriftführer des Vereins nicht ohne Stolz darauf hin, dass die Bemühungen der letzten Jahre bereits zu einer Verdoppelung der Mitgliederzahl auf jetzt aktuell 115 Mitglieder geführt haben.

Wünschewagen auf Weg zum VfL

Bericht und Fotos kommen vom ASB-Wünschewagenteam. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

„Kalle“ aus Bramsche ist schwerst an Krebs erkrankt, muss einmal in der Woche zur Chemo - eine Therapie, die ihn unendlich kraftlos macht, auslaugt, deprimiert. Das Einzige, das ihn von Schmerzen, Ängsten und Unwohlsein ablenkt und ihn die tödliche Erkrankung wenigstens für einige Momente vergessen lässt, ist der Gedanke an „seine“ Mannschaft, den

VfL Osnabrück. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist der heute 65-Jährige großer Fan, war früher sogar als Ordner in der „Bremer Brücke“ dabei.

 

Heike Klein vom Hospizverein Bramsche e.V., die „Kalle“ seit etwa einem Jahr betreut, weiß von der großen Passion ihres Patienten. Sie hat sich an uns gewandt, gemeinsam mit uns für "Kalle" einen ganz großen Herzenswunsch in Erfüllung gehen lassen: Ein Besuch beim Training des Zweitligisten und ein anschließendes coronakonformes Treffen mit dem Team und vor allem mit seinem Lieblingskicker, dem Stürmer Christian Santos!

 

Begleitet wurde „Kalle“ gestern von unseren wunderbaren Wunscherfüllern Katharina und Dennis, die sich während der „Reise“ nach Osnabrück und am Trainingsgelände um die medizinisch-pflegerische Versorgung des Palliativpatienten kümmerten. Wunscherfüllerin Katharina: „‘Kalle‘ hat sich sichtbar über jeden einzelnen Spieler gefreut wie ein kleines Kind. Er hat riesigen Spaß gehabt. Alle Fußballer, die bei uns waren und sich mit ihm nach dem Training unterhalten haben, waren super freundlich und sympathisch, haben sich viel Zeit für ihn genommen.“ Sogar in sein Sammelheft, dass Stolzenberg extra mitgebracht hatte, stolz vorzeigte, unterschrieben einige Kicker. Und dann ging noch ein ganz großer Traum in Erfüllung: Christian Santos schenkte dem Wünschewagen-Fahrgast ein signiertes Trikot und versprach ihm: „Mein erstes Tor beim Spiel gegen Würzburg am Samstag wird für dich sein…!“

Unser Büro ist fertig!

Nach umfangreicher Renovierung der Räume und mit ganz neuer Ausstattung, ist jetzt unsere neue Geschäftsstelle in der Münsterstr. 16 fertig geworden. Ab dem 12. Mai sind wir jeweils am Mittwoch von 15-17 Uhr und am Freitag von 10-12 Uhr für alle Interessierten erreichbar.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch und viele gute Gespräche!

Hier bekommen Sie Informationen: Das Hospiz-Café

Seit unserem ersten Hospiz-Café am 4. Mai 2016 haben wir eine erfreuliche Anzahl von Gästen. Darüber freuen wir uns sehr.  In lockerer Atmosphäre sprechen wir bei Kaffee und Kuchen über die Arbeit des Vereins. Dabei werden viele Ideen gesammelt, Fragen gestellt und aus eigenen Erfahrungen berichtet. Es werden auch gemeinsame Veranstaltungen besprochen und deren Durchführung geplant.

 

Das Hospiz-Café ist als Ideenbörse und ist an jedem 1. Mittwoch im Monat geöffnet.

 

 

Wegen des Corona-Virus werden wir das Hospiz-Café vorübergehend aussetzen.

Vielen Dank an die Gemeinde St. Johannis, in deren Gemeindehaus wir auch im Jahr 2021 - und damit bereits im sechsten Jahr - mit unserem Hospiz-Café zu Gast sein dürfen.

Hospizliche Haltung

Hospizliche Haltung des aushaltenden und standhaltenden Bleibens steht quer zu einer Zeit, die Tempo und Leistungsfähigkeit favorisiert.

 

Hospizliche Haltung fordert heraus, weil sie anhält, innehält und den Blick auf den Einzelnen in seiner Einmaligkeit freihält, ohne menschliche Verletzlichkeit zu übersehen.

 

Hospizliche Haltung zu fördern, stärkt Menschen, die mit Herz und Hand das Versprechen erfahrbar machen, dass in den Krisen des Lebens, auch und gerade am Lebensende, heilsame Nähe möglich ist, Abschied und Trauer mitgetragen werden und die Würde des Einzelnen bis zum letzten Atemzug und in jeder Erinnerung geschützt bleibt.

 

Dr. Carmen Breuckmann-Giertz

Vorsitzende Hospiz Stiftung Niedersachsen

Unser neues Büro

ab 12. Mai 2021:

Geschäftsstelle

Münsterstr. 16

49565 Bramsche

Öffnungszeiten

Mittwoch 15-17 Uhr

Freitag 10-12 Uhr

Telefon 0 54 61 7 03 46 42

 

Hospiz-Hotline

Mobil 01 51 61 65 86 47

 

E-Mail Kontakt

info@hospizverein-bramsche.de

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung:

Entweder direkt auf unser Spendenkonto:

DE37 2655 1540 0050 0061 39 Kreissparkasse Bersenbrück

Oder Sie nutzen dieses Spendenformular unseres Partners betterplace:

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